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Das Einkaufszentrum am Rande der Stadt

Sieben Millionen Euro Invest an der Mühlenstraße – Neues Nahversorgungszentrum

 

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BRECKERFELD • Als der Baggerfahrer und seine Maschine den Beweis ihrer Leistungsfähigkeit unterbrachen, war endlich der Investor an der Reihe. „Die Papierarbeiten sind erledigt. Jetzt kommt die Hardware“, meinte ein schmunzelnder Hubertus von Zitzewitz. Natürlich war er froh, den ersten – den obligatorischen – Spatenstich für das neue Einkaufszentrum setzen zu können. Bereits im Sommer kommenden Jahres sollen die Breckerfelder in ihrem neuen „Windmühlen-Center“ shoppen gehen können. Doch – obwohl er es dementierte: es schwang auch ein Hauch von Wehmut mit: „Der Bagger macht jetzt unser schönes, altes Gebäude dem Erdboden gleich.“ Es war sein Gebäude, seine Firma, die hier ansässig war.  Längst ist die WGB an ihren neuen Standort in der Hansestadt umgezogen. Was von Zitzewitz bleibt ist das Areal, das jetzt zum neuen Einzelhandelszentrum avancieren soll.

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Bei manch einem Augenzeugen kam Wehmut auf, als der Bagger daran ging, den alten WGB-Gebäudekomplex in Schutt und Asche zu legen.

Wie auch Bürgermeister Klaus Baumann erinnerte sich von Zitzewitz, dass der Weg bis zu diesem ersten Spatenstich ein langer war. Bereits im Februar 2006 hatte ein Gutachten bestätigt: Ein Einkaufszentrum in der jetzt zu realisierenden Dimension macht an diesem Standort Sinn. Viele Widrigkeiten, viele Schwierigkeiten sollten folgen. Für WGB-Geschäftsführer Arno Verhoog, der zugleich an der Spitze der Investorenfirma iZenter GmbH & Co. KG steht, waren die vergangenen dreieinhalb „gefühlte 15 Jahre“. Jetzt freut er sich: „Es tut sich was.“ Dank zollte er der Breckerfelder Verwaltung und dem Ennepe-Ruhr-Kreis für die „gute und offene Zusammenarbeit“.

Bereits Ende Juli könne Eröffnung gefeiert werden, frohlockten die Protagonisten – wenn das Winterwetter mitspielt. Aldi plant sogar schon eine Eröffnung bis Juni 2010. Dann wird es an der Einmündung der Windmühlenstraße in die Frankfurter Straße zwar aus Kostengründen keinen Kreisverkehr geben, dafür aber eine intelligente Ampelanlage. Wer aus der Innenstadt fußläufig anreist, soll sich über eine verbesserte Anbindung freuen können, so Klaus Baumann, der sich vom „Windmühlen-Center“ einen „Schub für den Innenstadtbereich“ verspricht.
Während das Gros der Breckerfelder dem neuen Einkaufserlebnis im Schatten der Windmühle aufgeschlossen bis erwartungsfroh gegenüber steht, kommt der eine oder andere Einzelhändler aus dem Zentrum ins Grübeln. Kaufkraft, so befürchten sie, werde zwar an die Stadt gebunden, keinesfalls aber in die bestehende kleine noch verbliebene Händlerschar rund um den Jakobusbrunnen.
Die Finanzierung blieb übrigens nicht am Ort. Geldgeber ist die Sparkasse Kierspe-Meinerzhagen.

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Noch ist an der Windmühlenstraße Tristesse angesagt. In nur acht Monaten soll dort das neue Windmühlen-Center entstehen.
 

Druck aus Lüdenscheid

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